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Notfallhilfe

Wenn jede Minute zählt – Notfallhilfe 2025

Veröffentlicht: 18.01.2026
Autor: Einsatz
Verteilung der angefahrenen Einsätze der Notfallhilfe im Jahr 2025 über die verschiedenen Monate.
Tageszeitliche Verteilung der angefahrenen Notfalleinsätze durch die Notfallhilfe in Eggenstein-Leopoldshafen.
Darstellung der Anzahl der Einsätze pro Tag bzw. wieviel Tage es mit einem, zwei, drei, .... Einsätzen gab. In der Spitze wurden innerhalb von 24 Stunden 9 Einsätze absolviert.
Verteilung der Einsatzörtlichkeiten, zu denen die Notfallhilfe angefahren ist.
Darstellung der Zusammenarbeit zwischen Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen und anderen Organisationen.
Darstellung des Patientenalters (soweit es bekannt war) über alle angefahrenen Einsätze.
Anzahl der Helfer, welche bei den Notfalleinsätzen ausrückten.
Darstellung der Qualifikation der Notfallhelfer (bei mehreren Helfern wurde die höchste Qualifikation berücksichtigt).

Statistik 2025 der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen

Im Jahr 2025 absolvierte die DLRG-Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen insgesamt 726 Einsätze. Damit stellte das vergangene Jahr erneut ein Rekordjahr dar. Nach knapp 490 Einsätzen im Jahr 2024, ist dies ein Anstieg von ca. 48 %. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte waren dabei in der Regel bereits nach 4–5 Minuten nach Alarmierung am Einsatzort und überbrückten so entscheidend die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die häufigsten Einsatzstichworte, zu denen die Notfallhilfe ausrückte, waren: Herz-Kreislauferkrankungen/Herzinfarkt, Trauma (Verletzungen, Unfälle, Sturz, etc.), Atemnot und Neurologische Notfälle/Schlaganfälle.  

Die monatliche Einsatzverteilung zeigt eine Belastung zwischen 35 und 89 Einsätzen pro Monat, wobei festzustellen ist, dass die gefahrenen Einsätze in der zweiten Jahrenhälte tendenziell höher liegen. Dies spiegelt sowohl saisonale Einflüsse als auch eine insgesamt steigende Einsatzbelastung wider.

Die tageszeitliche Verteilung der Einsätze zeigt hingegen, dass die meisten Einsätze in den Nachmittags- und Abendstunden gefahren wurden. Besonders der Zeitraum zwischen 16 und 20 Uhr war einsatzintensiv, gefolgt von den Abendstunden bis Mitternacht. Es ist jedoch auch zu erkennen, dass eine erhebliche Anzahl an Einsätzen zwischen 00 Uhr und 08 Uhr (129 Einsätze) gefahren wurden, was für die ehrenamtlich arbeitenden Notfallhelfer eine nicht unerhebliche Belastung neben ihrem regulären beruflichen Alltag darstellt.

Die Auswertung der Anzahl der Einsätze pro Tag verdeutlicht, dass der Großteil der Einsätze an Tagen mit ein bis drei Alarmierungen stattfand. Besonders häufig waren Tage mit ein oder zwei Einsätzen, während Tage mit mehr als fünf Einsätzen deutlich seltener vorkamen. Jedoch zeigen einzelne Spitzentage mit bis zu neun Einsätzen, dass es auch zu außergewöhnlichen Belastungssituationen kommen kann.

Ein Blick auf die Einsatzörtlichkeiten macht deutlich, dass der überwiegende Teil der Einsätze im häuslichen Umfeld stattfand. Wohnungen stellen mit Abstand den häufigsten Einsatzort dar. Weitere Einsatzorte waren unter anderem Straßen innerorts und außerorts, öffentliche Räume, Sportstätten, Restaurants, Bildungseinrichtungen sowie Arbeitsplätze und Pflegeeinrichtungen. Dies unterstreicht die große Bandbreite der Einsatzszenarien.

Die Statistik zu den Einsätzen gemeinsam mit anderen Organisationen zeigt eine enge Zusammenarbeit mit dem professionellen Rettungsdienst, denn zu jedem Einsatz wird von der Integrierten Leitstelle (ILS) mindestens ein Rettungswagen disponiert. Darüber hinaus wurde zu 145 Einsätzen ein Notarzt hinzugesandt, davon in 7 Fällen ein Rettungshubschrauber. Auch mit der Polizei und der Feuerwehr kam es regelmäßig zu gemeinsamen Einsätzen. Diese Zahlen verdeutlichen die routinierte und professionelle Zusammenarbeit sowie die gute Einbindung der Notfallhilfe in die Rettungskette.

Ein Blick auf das Patientenalter lässt erkennen, dass insbesondere ältere Menschen einen großen Anteil der betreuten Patienten ausmachen. Die höchsten Fallzahlen liegen in den Altersgruppen zwischen 70 und 89 Jahren. Gleichzeitig verdeutlichen Einsätze bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen, dass die Notfallhilfe für alle Altersgruppen relevant ist.

Bei der Betrachtung der Anzahl der Notfallhilfe-Helfer im Einsatz zeigt sich, dass etwas mehr als die Häfte (52 %) der Einsätze mit einem und knapp die Hälfte (45 %) der Einsatze mit zwei Helfern bewältigt wurden. Einsätze mit drei Helfern (z. B. zum Einlernen neuer Helfer oder bei als schwerwiegend gemeldeten Einsatzbildern) stellten die Ausnahme dar. 

Die Auswertung der höchsten Qualifikation der eingesetzten Helfer zeigt, dass bei einem Großteil der Einsätze mindestens ein Rettungssanitäter (RS) vor Ort war. Ergänzt wurde dies durch Notfallsanitäter (NotSan) sowie Rettungshelfer (RH). Die Statistik unterstreicht das hohe Ausbildungsniveau der eingesetzten Kräfte und die medizinische Kompetenz innerhalb der Notfallhilfe.

Insgesamt verdeutlicht die Statistik für 2025 die hohe Einsatzbelastung, die breite Einsatzpalette und die große Bedeutung der DLRG-Notfallhilfe für die Bevölkerung. Die schnelle Ausrückzeit, die gute Qualifikation der Helfer und die enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen leisten einen wichtigen Beitrag zur präklinischen Notfallversorgung.

 

Anmerkung: Bei den dargestellten Einsatzzahlen handelt es sich um Einsätze, welche von der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen angefahren wurden. Zwar werden von der Notfallhilfe der überwiegende Großteil der von ILS alarmierten Einsätze auch angefahren (das zeigen bereits die hohen Einsatzzahlen insgesamt), jedoch können wir leider keine 100% Abdeckung garantieren. Da unsere Notfallhelfer alle einer geregelten Arbeit nachgehen und der Dienst in der Freizeit absolviert wird, kommt es insbesondere an Werktagen zu den üblichen Arbeitszeiten vor, dass alarmierte Einsätze von der Notfallhilfe nicht angefahren werden können. Die dargestellten Diagramme, insbesondere zur monatlichen bzw. tageszeitlichen Verteilung, spiegeln somit nicht die Gesamtheit aller alarmierten Einsätze wider.

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