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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Bezirk Karlsruhe - Ortsgruppe Nordhardt e.V.

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Wappen Link-Hoch

Archiv

Berichte 2006




Es fehlt noch Schnee... (19.12.2006)


… und etwas Kälte, dass einem so richtig bewusst wird, dass Weihnachten vor der Tür steht. Trotzdem wollen wir nicht vergessen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.
Unsere Ausbilder, Wasserretter, Sanitäter und Notfallhelfer haben ein teilweise stressiges aber doch erfolgreiches Jahr hinter sich. Einige von ihnen sind rund um die Uhr für die DLRG bzw. die Bürgerinnen und Bürger in Eggenstein-Leopoldshafen unterwegs. Wir bedanken uns deshalb ganz herzlich für das tolle Engagement und den Einsatz der ausschließlich ehrenamtlichen Kräfte. Macht weiter so, wir brauchen Euch!

Außerdem bedanken wir uns bei unseren Mitgliedern, Spendern und Sponsoren, sowie der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen für die Anerkennung unserer Leistungen durch ihre Unterstützung.


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400 Einsätze für die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen (Dezember 2006)


Alarm! Kurz darauf ertönte eine Stimme aus dem Funkmeldeempfänger: „Einsatz für die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen“. Nach wenigen Sekunden saßen die diensthabenden Helfer im Einsatzfahrzeug. Von der Rettungsleitstelle Karlsruhe erhielten sie die wichtigsten Daten zu ihrem 400. Notfallhilfeeinsatz, unter anderem die erste Diagnose: Schlaganfall. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung waren unsere Helfer am Einsatzort. Sie ergriffen sofort wichtige Maßnahmen und überbrückten die wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Gemeinsam mit dem Rettungsdienstpersonal führten sie die weitere Versorgung durch und bereiteten den Transport vor.
Vergangene Woche, knapp zwei Jahre nach der Gründung der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen, rückten die Helfer zu ihrem 400. Einsatz aus. Somit wird die Notfallhilfe im Durchschnitt alle 1,7 Tage zu einem Notfall alarmiert. Diese Zahlen und die Erfahrungen aus den 400 geleisteten Einsätzen zeigen, wie sinnvoll die Einrichtung einer Notfallhilfe in der Gemeinde ist.
Trotz dass alle Notfallhelfer ehrenamtlich tätig sind und ihrem Beruf, der Schule oder dem Studium nachgehen müssen liegt die Quote der geleisteten Einsätze bei über 99%, d.h. dass bei über 99% der alarmierten Einsätze die Notfallhilfe ausrückte. Unser Dienstplan ist größtenteils gut gefüllt, so dass es glücklicherweise nur selten vorkommt, dass ein Helfer alleine zum Einsatz ausrücken muss, in den meisten Fällen sind die Notfallhelfer zu zweit unterwegs.
Sie möchten weitere Informationen (z. B. Einsatzstatistik etc.) zu der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen? Klicken Sie hier!


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Erste-Hilfe-Kurs (Jan./Feb. 2007)


Täglich ereignen sich in Deutschland tausende von Notfällen im Haushalt, am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr. Die Erste Hilfe ist ein elementarer Baustein in der Rettungskette. Ein Notfall kann jeder Zeit eintreten und jeden treffen wie Angehörige, Kollegen, Freunde etc..
Wir bieten jeweils einen Erste-Hilfe-Kurs (z. B. für Führerscheinanwärter) im Januar und Februar an:

EH-Kurs 1/07: 20./21.01.2007
EH-Kurs 2/07: 17./18.02.2007

Die Kursgebühr beträgt 30,00 EUR.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bei Martin Vogel.


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Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen (27.11.2006)


Die DLRG Landesverbände Baden und Württemberg veranstalten jedes Jahr Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Diese fanden am 18.11.2006 in Blankenloch statt. Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Disziplinen wie das Abschleppen einer Person (Puppe), Rücken- oder Brustschwimmen meistern.
Von unserer Ortsgruppe nahm Heinz Vogel an den Wettkämpfen teil. In seiner Altersklasse belegte er den dritten Platz, zu dem wir ihm recht herzlich gratulieren.


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Medizinische Fortbildung für Einsatzkräfte der DLRG (15.11.2006)


Für unsere Einsatzkräfte wird gerade bei Notfallhilfeeinsätzen, aber auch bei Einsätzen im Wach- und Wasserrettungsdienst die medizinische Versorgung von Menschen erforderlich. Oft treffen die Helfer auf folgende teilweise lebensbedrohlichen Notfallbilder: Unterkühlung, Herzinfarkt, Reanimationen, Atemnot u. v. m..

Um für unsere Patienten eine qualifizierte Versorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewährleisten, ist eine ständige Aus- und Weiterbildung erforderlich. Diese erfolgt sowohl extern als auch intern. Derzeit findet eine interne Fortbildungsreihe statt. Zum Thema "akutes Koronarsyndrom" (Erkrankungen am Herz) trafen sich unsere Einsatzkräfte am vergangenen Mittwoch. Hierbei wurde ihr Wissen im Bereich Aufbau, Funktionsweise und mögliche Fehlfunktionen des Herzens sowie der Versorgung dieser Notfälle aufgefrischt bzw. erweitert. Besonders interessant war die Verdeutlichung der Theorie an einem echten Schweineherz.

An dieser Stelle möchten wir uns bereits jetzt ganz herzlich bei den Referenten bedanken.



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"Eine weitere Rettungssanitäterin" (27.10.2006)


Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Rettungssanitäterprüfung!!

Mit Melanie Huttinger haben wir seit letzter Woche eine weitere Rettungssanitäterin in unserer Ortsgruppe.

Seit April hat sie jedes Wochenende und ihren Urlaub geopfert, um diese 520 Stunden umfassende Ausbildng neben ihrem Beruf machen zu können.
Die Ausbildung gliedert sich in 160 Stunden Unterricht, in dem man die Grundlagen in Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie lernt. Dazu kommen noch jeweils 160 Stunden Krankenhaus- und Rettungswagenpraktikum, in dem einem die praktischen Grundlagen vermittelt werden. Zum Schluss steht die einwöchige Abschlusswoche mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung.



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"Stromstoß rettet Leben" (12.09.2006)


Dank der Unterstützung des Gewinnsparvereins der BBBank Karlsruhe konnte der Leiter der BBBank Filiale Leopoldshafen Herr Dietrich Nagel am 12.09.2006 unseren Einsatzkräften ihren eigenen Defibrillator übergeben. Unser Vorstand - Heinz Vogel - bedankte sich für die großzügige Spende, die in Zeiten knapper Kassen nicht selbstverständlich ist.

Im Jahr 2005 sind wir zu über 200 medizinischen Notfällen und Wasserrettungseinsätzen ausgerückt. Bei vielen Notfällen ist die Überwachung des Patienten mit einem EKG erforderlich, einige Notfälle erfordern sogar den Einsatz eines Defibrillators, um das Leben des Patienten zu retten. Im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes liegt bei mehr als der Hälfte der Betroffenen ein so genanntes

Übergabe Defi an der DLRG Halle

"Kammerflimmern" vor. Einzige Überlebenschance des Patienten ist oft ein lebensrettender Stromstoß, der das Kammerflimmern wieder in einen normalen Herzrhythmus überführen soll und so das Herz wieder zu schlagen beginnt.
Martin Vogel - Rettungsdienstleiter unserer Ortsgruppe: "Der Defibrillator Primedic Heart-Save 6 ist genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt und ist für uns eine große Unterstützung bei der täglichen Versorgung unserer Notfallpatienten. Neben der Defibrillation bietet das Gerät auch die Möglichkeit den Herzrhythmus auf einem Monitor zu überwachen, den Einsatz zu dokumentieren und mittels Sprachausgabe unsere Helfer gegebenenfalls zu unterstützen."

Abschließend wünschte Herr Nagel von der BBBank unseren Helferinnen und Helfern viele erfolgreiche Einsätze mit dem Defibrillator und freute sich, dass er die DLRG bei einer so wichtigen Anschaffung unterstützen konnte.



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Auto rollte bei Slippen in den Rhein (10.09.2006)


Das Auto wurde langsam wieder herausgezogen

Beim Slippen eines Motorbootes rollte am vergangenen Sonntag ein Auto mit Anhänger in den Altrhein bei Leopoldshafen. Die Wasserschutzpolizei alarmierte die Feuerwehr aus Eggenstein-Leopoldshafen und die DLRG zur Bergung des Gespanns.
Die Taucher unserer Ortsgruppe erkundeten zunächst die Lage unter Wasser und stellten fest, dass das Auto ca. 10 m vom Ufer in ca. 3-4 m Wassertiefe unterhalb der befestigten Slipanlage zum Stehen kam. Danach fixierten die Taucher ein Stahlseil der Feuerwehr an dem Abschlepphaken des Autos, mit dem es dann gesichert werden konnte.

Einsatztaucher der DLRG Nordhardt



Die Bergung gestaltete sich schwieriger als erwartet, da das Auto direkt hinter einer 20 cm hohen Kante zum Stehen kam.
Letztendlich konnte es mit der Seilwinde der Feuerwehr herausgezogen werden. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr und der DLRG beendet.





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Einsatztaucher

Herzlichen Glückwunsch... (09.09.2006)


zur bestandenen Einsatztaucherprüfung!

Wir freuen uns, mit Johannes Büsing einen weiteren Einsatztaucher in unserer Ortsgruppe zu haben. Johannes hat am Samstag den 09.09.2006 seine Einsatztaucherprüfung in Weingarten bestanden.

Neben der Durchführung diverser Schwimmübungen im Hallenbad, müssten die Prüflinge auch ihr Können im Baggersee Weingarten unter Beweis stellen. Dort standen unter anderem 10m-Tietauchen sowie eine Rettungsübung auf dem Programm.

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"Einfach nur geil das neue Auto" (31.07.2006)


H. Vogel bei seiner Rede

Nach gut einem halben Jahr Arbeit, war es am vergangenen Montag, den 31.07.2006 endlich soweit. Unser neues Einsatzfahrzeug wurde offiziell in Dienst gestellt. Die Einweihung feierten wir mit ca. 50 geladenen Gästen im Rathaus Eggenstein.

Heinz Vogel - 1. Vorsitzender unserer Ortsgruppe begrüßte die Gäste, unter ihnen unter anderem Herr Bürgermeister Bernd Stober, Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreter des DLRG Landesverbandes Baden und des DRK Kreisverbandes Karlsruhe, zunächst recht herzlich. Er gab einen kurzen Abriss über die Entstehung der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen, die als Testphase am 31.12.2004 startete und zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil unserer Vereinsarbeit übergegangen ist. Er wünschte dem Fahrzeug und seiner Besatzung stets gute Fahrt und ein Gesunde Rückkehr vom Notfalleinsatz.

Bürgermeister Stober begrüßt die Gäste

Auch Herr Bürgermeister Bernd Stober begrüßte die anwesenden Gäste. Er freute sich, dass die Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen eine Notfallhilfe hat, die offensichtlich reibungslos funktioniert. Die ehrenamtlichen Notfallhelfer müssen ihre Dienste mit Schule, Studium oder Beruf in Einklang bringen. Herr Stober bedankte sich für dieses Engagement recht herzlich und beendete seine Rede ebenfalls mit den Besten Wünschen für das Fahrzeug aber vor allem die Einsatzkräfte.

Anschließend erläuterte Johannes Büsing - Mitglied der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen - den

J. Büsing stellt die Notfallhilfe vor

Anwesenden kurz die Aufgaben der Notfallhilfe. Die Helfer Überbrücken die Zeit vom Notfallereignis bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes und sind in der Regel innerhalb von drei bis fünf Minuten nach Alarmierung am Notfallort. Gerade bei besonderen Notfallereignissen wie zum Beispiel einer Reanimation muss so schnell wie möglich qualifizierte Hilfe mit besonderen medizinischen Geräten am Notfallort sein. Deshalb verfügen wir über eine komplette Notfallausrüstung mit Sauerstoff und Defibrillator.

Interessant zu hören waren außerdem, die Einsatzzahlen der zurückliegenden Zeit. Im Jahr 2005 rückten wir zu 206 Notfalleinsätzen in der Gemeinde aus. Insgesamt liegt die Zahl der Einsätze bisher bei über 320. Hauptsächlich handelte es sich hier um internistische und chirurgische Notfallbilder.

Notfallhelfer bei Versorgung

Um diese wichtige Aufgabe bestmöglich erledigen zu können, benötigen wir ein Einsatzfahrzeug, das immer bei den diensthabenden Helfern rund um die Uhr bereit steht. Dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen sowie einigen spendenwilligen Firmen und Privatpersonen können wir ab sofort mit unserem neuen Einsatzfahrzeug ausrücken. Es handelt sich um einen gebrauchten VW Golf III Kombi, der in den letzten Monaten in Eigenarbeit in ca. 500 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden zu dem Einsatzfahrzeug ausgebaut wurde.

Vielen Dank an alle, die diese Anschaffung ermöglicht haben, insbesondere der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen für ihre Unterstützung.

M. Vogel führt Material vor.

Um die geschilderten Aufgaben der Notfallhilfe bildlich darzustellen, simulierten wir ein Notfallereignis. Die Notfallhelfer wurden zu einem Verkehrsunfall - gestürzter Fahrradfahrer - alarmiert, den es zu Versorgen galt, bis der Rettungsdienst eintraf.

Zum Abschluss hatten die Anwesenden die Möglichkeit sich unser neues Fahrzeug und unsere Ausrüstung von Nahmen zu betrachten. Für Fragen standen unsere Helfer gerne zur Verfügung.





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Erste-Hilfe Kurs (29./30.07.2006)


Wir bieten am kommenden Wochenende, den 29. und 30.07.2006, einen Erste Hilfe Kurs an (z. B. für Führerscheinanwärter). Veranstaltungsort und Uhrzeit werden den Teilnehmern noch rechtzeitig bekannt gegeben. Sollte die Teilnehmerzahl zu gering sein, wird der Kurs nicht stattfinden.


Die Kursgebühr beträgt 30,00 EUR.


Anmelden könnt Ihr Euch per E-Mail bei Martin.


Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

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Der letzte Übungsabend vor den Sommerferien… (25.07.2006)


… fand am Dienstag den 25.07.2006 statt. Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Ausbildern für die Unterstützung im ersten Halbjahr des Jahres und wünschen allen schöne Ferien.


Weiter geht es am 19.09.2006 ab 18:00 Uhr im Hallenbad Eggenstein.


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Absicherung Rheinschwimmen (23.07.2006)


Auch in diesem Jahr fand in Karlsruhe wieder der Rheinaktionstag statt. Die 8 km lange Schwimmstrecke von Au am Rhein bis nach Rappenwörth legten ca. 200 Schwimmer in Neoprenanzügen zurück. Die Absicherung erfolgte durch die Stadtgruppe Karlsruhe sowie die Ortsgruppe Südhardt und uns.


Rettungsboot bei Absicherung

Neben der Absicherung mit unserem Motorrettungsboot begleitete ein Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe die Schwimmer im Wasser. Dabei galt es insbesondere darauf zu achten, dass die Teilnehmer sich weitestgehend außerhalb des mit Schiffen befahrenen Fahrwassers aufhielten. Nach ca. 2,5 Stunden waren alle Schwimmer sicher in Rappenwörth gestrandet.

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Absicherung Mitarbeiterfest 1&1 (14.07.2006)


Sanitätszelt DLRG

Von der DLRG Stadtgruppe Karlsruhe wurden wir gebeten, sie bei der Absicherung des Mitarbeiterfestes von 1&1 zu unterstützen. An dem Fest, das auf dem Gelände des Rheinstrandbades Rappenwörth stattfand, nahmen ca. 2.500 Mitarbeiter des Internetanbieters teil.


Von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr stellten wir dafür unser Motorrettungsboot mit Besatzung für die wasserseitige Absicherung zur Verfügung. Da die Veranstaltung direkt an den Rhein angrenzte, sollte das Rettungsboot für die

Rettungsboot auf Rhein

Sicherheit der Festbesucher bereit liegen. Für die Aufstockung des Sanitätsdienstes der Karlsruher Kollegen stellten wir außerdem je einen Rettungsassistenten und -sanitäter. Der Sanitäts- bzw. Wasserrettungsdienst endete ohne besondere Vorkommnisse.


Wir bedanken uns bei den Karlsruhern für die Anfrage und gute Zusammenarbeit sowie bei unseren Helfern für ihr Mitwirken.


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Besuch der Rettungsleitstelle (18.04.2006)


Vor der Rettungsleitstelle in Bruchsal

Was passiert eigentlich alles beim Absetzen eines Notrufs?
Über die Notrufnummer 19222 wird man mit der Rettungsleitstelle verbunden. Dort sitzt ein Leitstellenmitarbeiter, der den Anruf entgegennimmt. Er sammelt vom Anrufer die wichtigsten Informationen insbesondere:

Was ist passiert?
Wo ist es passiert?
Wann ist es passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Art der Verletzung liegt vor?

Mit diesen Informationen entscheidet nun der Leitstellendisponent, welche Rettungsmittel er alarmiert - Notfallhilfe, Rettungswagen mit oder ohne Signal und Notarzt.

Um einen näheren Einblick in die Leistellenarbeit zu bekommen, besuchten Aktive des DRK Leopoldshafen und der DLRG Nordhardt am 18.04.2006 die Rettungsleitstelle Karlsruhe in Bruchsal. Die Notfallhilfemitglieder, die fast täglich mit der Rettungsleitstelle zusammenarbeiten, bekamen dabei gezeigt, wie die Alarmierung der Notfallhilfe erfolgt. Parallel zur Alarmierung über Funkmeldeempfänger erhält die Notfallhilfe die Einsatzdaten per SMS auf ihr Einsatzhandy.
Außerdem bekamen wir weitere zahlreiche Informationen zu den Aufgaben der Rettungsleistelle Karlsruhe u. a. über die Größe des Einsatzgebietes, die Anzahl der zu bearbeitenden Notrufe, die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsleistellen…


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Notfallhilfe und RTW zur Absicherung der Feuerwehr

Brandeinsatz (10.03.2006)


Die Notfallhilfe Eggenstein wurde am Freitagnachmittag um 16:14 Uhr zu einem Brandeinsatz in das Betonwerk am Baggersee Eggenstein alarmiert. Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung traf die Notfallhilfe als erstes Fahrzeug des Rettungsdienstes und noch vor der Feuerwehr am Einsatzort ein. Es war eine starke Rauchentwicklung aus einer Produktionshalle zu erkennen. Personen waren laut Polizei, die als erstes am Einsatzort war, keine mehr im Gebäude. Es erfolgte umgehend eine Rückmeldung an die Rettungsleitstelle Karlsruhe, in der die Einsatzsituation geschildert wurde.

Die Feuerwehr aus Eggenstein und Leopoldshafen

Glücklicherweise gab es keine Verletzten, so dass der kurze Zeit später eintreffende RTW ausreichte. Die Feuerwehr war mit den Abteilungen Eggenstein und Leopoldshafen mit insgesamt 30 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz. Die Feuerwehr musste einen Bürocontainer in einer Produktionshalle löschen, der später mittels eines Gabelstaplers zum Auskühlen ins Freie gebracht wurde.
Nach dem Löschen des Feuers und nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr war der Einsatz für Notfallhilfe und Rettungsdienst beendet. Für die Feuerwehr dauerte der Einsatz incl. der Nachlöscharbeiten insgesamt 3 Stunden.


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Eisrettungsübung am Baggersee Leopoldshafen (17.02.2006)


Ein Retter arbeitet sich zu den Eingebrochenen vor

Dass die DLRG nicht nur im Sommer aktiv ist, sondern auch im Winter jederzeit Einsätze vorkommen können, hatte sich dieses Jahr bereits im Januar bei eimem Rheineinsatz gezeigt. Zu den möglichen Einsätzen im Winter gehören unter anderem Eisunfälle. Diese sind zum Glück selten, aber wenn sie vorkommen, nehmen sie meist ein tödliches Ende, wie sich bei mehreren Unfällen, u.a. auch in Hessen gezeigt hat (siehe: Ausschnitt 1, Ausschnitt 2, Ausschnitt 3, Ausschnitt 4)

Da die Bedingungen für eine Eisrettungsübung nicht jeden Winter gegeben sind, wurde von den Ortsgruppen Durlach und Nordhardt kurzfristig eine Übung am Leopoldshafener Baggersee durchgeführt. Die Helfer waren zur Sicherheit zum Ufer hin mit jeweils einer Leine gesichert und trugen alle einen Neoprenkälteschutzanzug. Es wurden verschiedene Rettungsmöglichkeiten, z.B. mit dem Spineboard, geübt. Von den Helfern wurden dabei verschiedene Übungssituationen durchgespielt.

Taucher und Leinenführer vor der Übung

Die Eisdicke betrug an diesem Tag noch bis zu 12 cm. Allerdings hatte das Eis aufgrund des tauenden Wetters und des vorangegangenen Regens an Festigkeit verloren. Dies hatte zur Folge dass wir trotz der dicken Eisdecke ins Eis einbrechen konnten. Hier zeigt sich wieder einmal, dass allein die Dicke des Eises kein Aufschluss über die Tragfähigkeit gibt, vielmehr ist die Dichte und Struktur des Eises mitentscheidend. Es sei an dieser Stelle davor gewarnt, nur aufgrund der Eisdicke einen Spaziergang auf dem Eis zu wagen, zumal die Dicke auch noch von Strömungen und anderen Faktoren abhängen kann.


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Notfallhilfe rückte 206 Mal zum Einsatz aus (15.02.2006)


Die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen wird seit dem 31.12.2004 in Kooperation zwischen der DLRG Nordhardt e.V. und des DRK OV Leopoldshafen e.V. durchgeführt. Zunächst als Testphase gestartet, hat sich das Projekt zwischenzeitlich fest etabliert.

Die Alarmierung der Notfallhelfer erfolgt parallel zum Rettungs- und Notarztwagen über die Rettungsleitstelle Karlsruhe (Tel. 19222 / Handy + Ortsvorwahl). Ob und in welchem Umfang die Notfallhilfe zum Einsatz kommt, liegt ebenfalls im Ermessen der Leitstelle.

"Atemnot bei Kind, Einsatzort Eggenstein-Leopoldshafen." Mit diesen wenigen Informationen zum Krankheitsbild rücken die Helfer der Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen zum Einsatz aus. Das Einsatzfahrzeug steht bei den diensthabenden Notfallhelfern, so dass die Sanitäter innerhalb weniger Minuten am Einsatzort eintreffen. Dort finden sie ein sehr schwer atmendes, verängstigtes Kind in den Armen der Mutter liegend vor. Zwischen dem Eintreffen der Notfallhilfe und des Rettungsdienstes vergehen wertvolle Minuten, in denen die Notfallhelfer bereits die erste qualifizierte Versorgung übernehmen, die zur Verbesserung des Zustandes des kleinen Patienten führt. Deshalb können beim Eintreffen des Rettungsdienstes bereits erweiterte Maßnahmen ergriffen werden und ein schneller Transport ins Krankenhaus stattfinden.

Notfallhilfefahrzeug, RTW und NEF am Einsatzort

In Baden-Württemberg gilt eine gesetzliche Hilfsfrist von 15 Minuten, deshalb kann es bis zum Eintreffen des Rettungswagens einige Minuten dauern. Besonders im Falle eines Herz-Kreislaufstillstandes, kann dies unter Umständen schlimme Folgen haben - da leider immer noch viel zu selten von Angehörigen oder Passanten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird. Die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen war im vergangenen Jahr im Durchschnitt innerhalb der ersten 4 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort und verkürzte somit die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Insgesamt rückte die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen im Jahr 2005 zu 206 Einsätzen inner- und außerhalb der Doppelgemeinde Eggenstein-Leopoldshafen aus. Zum Einsatzgebiet gehören neben der Gemeinde auch die angrenzenden Bundes- und Landstraßen. Von der Versorgung kleinerer Schnittwunden über die Behandlung von Patienten mit Verbrennungen, Krampfanfällen, Asthmaanfällen, Verkehrsunfallopfern bis hin zu Schlaganfällen und Reanimationen wurden Patienten mit den verschiedensten Notfallbildern erstversorgt.
Zu den Aufgaben der Notfallhilfe gehören neben der qualifizierten Erstversorgung des Patienten auch Rückmeldungen an die Rettungsleitstelle zu geben, die Einweisung des Rettungsdienstes, die Anforderung weiterer Einsatzkräfte, die Zubringen der Hubschrauberbesatzung und vieles mehr.

Alle Einsatzkräfte der Notfallhilfe arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie gehen nebenbei noch ihrem Beruf oder Studium nach. "Wir streben an den Dienst trotzdem rund um die Uhr abzudecken", versichert Martin Vogel, Notfallhilfebeauftragter der DLRG Ortsgruppe Nordhardt e.V. Das Team besteht derzeit aus 15 Helferinnen und Helfern, die alle eine komplette Sanitätsausbildung mit einem Frühdefibrilationskurs absolviert haben, teilweise sind sie sogar Rettungssanitäter oder -assistent. Um die qualifizierte Hilfe zu ermöglichen, besitzen die Organisationen eine komplette medizinische Notfallausrüstung mit Sauerstoff und Defibrillator.

Die Dienste der Notfallhilfe sind für den Patienten kostenlos, obwohl die Krankenkassen keine Kosten übernehmen. Die Organisationen finanzieren sich deshalb hauptsächlich über Spenden.


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Jahreshauptversammlung 2006 (15.02.2006)


Am vergangenen Freitag eröffnete Heinz Vogel die Jahreshauptversammlung unserer Ortsgruppe gegen 20 Uhr und begrüßte die anwesenden Mitglieder recht herzlich. Er gab einen kurzen Überblick über unsere Aktivitäten im Jahr 2005. Sein Dank galt auch in diesem Jahr den aktiven Helfern, den Mitglieder, den Spendern sowie der Gemeinde für ihre Unterstützung.
Der Leiter Wasserrettung Martin Vogel berichtete von den zahlreichen Veranstaltungen im vergangen Jahr und erwähnte unter anderem die Regattaabsicherungen, Wasserrettungseinsätze, die Teilnahme an der Rettungsmeile in Karlsruhe, die Sanitätsabsicherung der Skate-Nite, die Teilnahme am Rheinbadetag, bei dem wir einen Teil der Einsatzleitung und einen Bootstrupp stellten u. v. m.. Auch besuchten Mitglieder der Ortsgruppe viele verschiedene Aus- und Weiterbildungslehrgänge. So konnte er beispielsweise René Sander zu seiner im vergangen Jahr bestandenen Rettungssanitäterprüfung, Fabian Friedrichs zu seiner Rettungstaucherprüfung und Melanie Huttinger zu ihrem Bootsführerschein gratulieren.

Julia nahm stellvertretend für Ihren Onkel die Ehrungsurkunde
von H. Vogel entgegen.

Die Notfallhilfe Eggenstein-Leopoldshafen fuhr nach Auskunft von M. Vogel im vergangenen Jahr über 200 Einsätze. Ein Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit dem enormen Zeitaufwand der Notfallhilfe opfern. Für die neue Saison sind weitere Übungseinheiten im Bereich Wasserrettung, Notfallmedizin und Fahrsicherheit geplant. Außerdem werden auch ortsgruppenexterne Lehrgänge besucht werden.
Peter Lehmann gab den Anwesenden einen kurzen Abriss über die Aktivitäten in der Schwimmausbildung im Hallenbad. Abzeichen wurden vom Seepferdchen bis zum Rettungsschwimmabzeichen erworben. Der Übungsabend ist entsprechend sehr gut besucht. Die Warteliste für Nichtschwimmer ist bereits zwei Jahre lang, Tendenz steigend.
Auch die Jugendleitung konnte sich über zahlreiche, erfolgreiche Veranstaltungen im Jahr 2005 freuen. Neben Eislaufen, Klettern und einem Ausflug ins La Ola nach Landau stand auch eine lange Kinonacht "Open Air Kino in Leopoldshafen" auf dem Programm.
Schatzmeisterin Melanie Huttinger konnte über einen positiven Abschluss der Kasse und steigende Mitgliederzahlen berichten. Es erfolgte deshalb die einstimmige Entlastung.
Nach Beantwortung einiger Fragen unter dem Punkt Verschiedenes beendete Heinz Vogel die Mitgliederversammlung nach ca. einer Stunde und bedankte sich bei den teilnehmenden Mitgliedern für ihr Kommen.


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Eistauchen (29.01.2006)


In unserer Region sind Eisunfälle zum Glück selten. In den letzten beiden Wintern sind in Deutschland dennoch 14 Menschen in zugefrorenen Gewässern ums Leben gekommen deren Eisdecke zu dünn war (Quelle: www.dlrg.de). Wenn es zu einem Einbruch einer Person ins Eis kommt, ist eine schnelle Hilfe äußerst wichtig. Aufgrund der sehr kalten Wassertemperatur kann es schon innerhalb der ersten Minuten zu einer Auskühlung des Körpers kommen, so dass eine Rettung aus eigenem Antrieb nicht mehr möglich ist. Das Bewusstsein des Opfers schwindet immer mehr und es kommt zum Ertrinken. Hier ist ein schnelles Handeln der Bevölkerung gefragt, vor allem die Alarmierung von DLRG (Tel: Vorwahl-19222) und Feuerwehr (Tel: 112) sollte umgehend erfolgen.

Rettungstaucher beim Ausstieg aus dem Eisloch

Am Sonntag den 29.01.2006 fand ein Eistauchgang von einigen DLRG-Rettungstauchern statt, um das Tauchen unter den erschwerten Bedingungen zu üben. An der Übung, die am Leopoldshafener Baggersee stattfand, beteiligten sich DLRG Ortgruppen aus Karlsruhe, Bruchsal, Neureut, Weingarten, Spöck und Nordhardt. Beim Eistauchen gelten neben den schon ohnehin hohen Sicherheitsstandards in der DLRG weitere Sicherungsmaßnahmen. So wird zum Beispiel jeder einzelne Rettungstaucher eines 2 köpfigen Tauchtrupps mit einer Signalleine gesichert. Zusätzlich sind die zwei Rettungstaucher auch noch untereinander mit einer Leine verbunden. Die Kommunikation mit dem am Eisloch stehenden Signalmann wird über Zugzeichen der beiden Signalleinen sichergestellt. Sowohl der Signalmann als auch die Signalleinen/Sicherungsleinen sind an Land gesichert. Des Weiteren stehen Sicherungstaucher bereit um im Notfall eingreifen zu können.

Rettungstaucher unter Eis

Auch wenn solche Übungen sehr wichtig sind, so liegt doch das Hauptaugenmerk auf der Vermeidung von Eisunfällen. Ludger Schulte-Hülsmann, Generalsekretär der DLRG, rät deshalb zur Geduld: „Das Eis braucht Zeit, um tragfähig zu sein. Bei stehenden Gewässern sollte es mindestens 15 cm, bei Bächen und Flüssen sogar 20 cm dick sein.“ Die aktuelle Wetterlage lässt derzeit aber nur auf wenigen Seen einen Eisspaziergang zu. In vielen Fällen ist die Eisdecke noch zu dünn. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät allen Wintersportlern, mit dem Schlittschuhlaufen noch zu warten und sich bei dem zuständigen Amt über den Zustand des Eises zu erkundigen. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren, die auf zugefrorenen Seen lauern informieren. Grundsätzlich sollten sich Wintersportler nur an bewachten Gewässern und nie alleine auf das Eis wagen und auf  Warnungen in lokalen und regionalen Medien achten.


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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2006 (10.02.2006)


Sehr geehrtes Mitglied,

die DLRG Ortsgruppe Nordhardt e. V. lädt Sie recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, den 10. Februar 2006 um 20.00 Uhr in der Gaststätte "d´Badisch" in Eggenstein, Hauptstraße 106 ein.

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung und Bericht des Vorstandes
2. Berichte der technischen Leiter
3. Bericht des Jugendleiters
4. Bericht der Schatzmeisterin
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Ehrungen
7. Verschiedenes

Anträge zur Aufnahme in die Tagesordnung sind schriftlich bis zum 31. Januar 2006 an die Vereinsleitung zu richten.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Ihre DLRG Nordhardt e. V.


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Erster Wasserrettungseinsatz 2006 (06.01.2006)


Wer der Meinung war, dass die DLRG nur im Sommer zu Einsätzen ausrücken muss, der hat sich getäuscht. Denn am Freitagmorgen den 06.01.2006 wurden um 2:05 Uhr neben unserer Ortsgruppe die Kollegen aus Durlach, Neureut, Karlsruhe, Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg zum ersten Wasserrettungseinsatz in diesem Jahr alarmiert.

Unser Rettungboot beim nächtlichen Aus-Slippen

Mehrere Personen machten die Beobachtung, dass eine Person von der Rheinbrücke in Karlsruhe gesprungen ist. Innerhalb weniger Minuten waren wir mit unserem Motorrettungsboot einsatzbereit auf dem Rhein Höhe Leopoldshafen. Dort wurde auch die Einsatzleitung stationiert. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Eggenstein, Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten und mehreren Booten aus Rheinland-Pfalz suchten wir stromaufwärts das Wasser nach der vermissten Person ab. Höhe Karlsruhe angekommen, wurden unsere Einsatzkräfte beauftragt die DLRG-Einsatztaucher, die unterhalb der Rheinbrücke zwischen den Buhnen nach der Person tauchten, wasserseitig abzusichern. Um die Suche in der Dunkelheit zu verbessern, wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Leider war der Einsatz erfolglos und wurde gegen 4.30 Uhr abgebrochen.


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Notfallhilfe in der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen (02.01.2006)


Seit einem Jahr wird in Kooperation zwischen der DLRG Nordhardt und dem DRK Leopoldshafen in der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen die Notfallhilfe durchgeführt. Ehrenamtliche Helfer beider Organisationen werden von der Rettungsleitstelle Karlsruhe bei jedem Notfalleinsatz in der Doppelgemeinde über Funkmeldeempfänger alarmiert. Innerhalb von drei bis fünf Minuten erreichen die Helfer im Durchschnitt den Einsatzort, versorgen den Patienten und leisten qualifizierte Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Helfer besitzen alle eine komplette Sanitätsausbildung mit einem Frühdefibrillationskurs, einige sind sogar Rettungssanitäter oder Rettungsassistent. Die qualifizierte Hilfe wird unter anderem durch eine komplette medizinische Notfallausrüstung mit Sauerstoff und Defibrillator ermöglicht.

Die Notfallhelfer
Es fehlen: P. Lehmann, C. Bode, R. Sander, A.Huttinger,
C. Adler

Im Jahr 2005 rückte die Notfallhilfe zu 206 Notfalleinsätzen in Eggenstein-Leopoldshafen aus. Dabei wurden von den Notfallhelfern die verschiedensten Notfälle gemeistert wie z.B. Schnittwunden, Verbrennungen, Krampfanfälle, Verkehrsunfälle, Asthmaanfälle, Reanimationen, Schlaganfälle, uvm. Die Leistungen der Notfallhilfe sind für den Patienten kostenlos. Hier sind wir auf Spenden angewiesen, um die vielen Kosten wie Einsatzfahrzeug, Benzin, Einsatzkleidung und medizinisches Material zu finanzieren. Darum sind wir um jede Spende froh, die wir erhalten (DLRG Nordhardt: SKB-Hardt: Konto: 242055, BLZ: 660 621 38, Stichwort "Notfallhilfe").